Corona Infos





06.5.2021

Liebe Eltern!

Angedacht ist vom Ministerium der Wechsel vom Selbsttest auf die sogenannten „Lollitests“. Die Durchführung der "Lollitests" soll ab dem 10.5.2021 in NRW starten. Ob dies tatsächlich umgesetzt werden kann, ist noch nicht sicher. Sollte es organisatorisch noch Schwierigkeiten geben, werden zunächst weiterhin die Selbsttests durchgeführt und der „Lollitest“-Start verschiebt sich auf den 17.5.2021. Wir möchten aber schon jetzt vorbereitend einen groben Überblick über die Tests und ihre Anwendung geben.

Der „Lollitest“ ist ein kindgerechter PCR-Test. Es handelt sich um eine Art Wattestäbchen, auf dem das Kind 30 Sekunden "herumlutscht". Dann werden mehrere der Tests zusammen in einen Behälter gegeben. Sie bilden zusammen einen "Pool". Die Pools werden von einem Transportunternehmen in ein Labor gebracht und dort ausgewertet. Ist der Pool negativ, endet der Vorgang. Ist der Pool positiv (wenn eine der Proben im Pool positiv ist), wird die Schule informiert. Dann folgen Einzeltestungen mit weiteren „Lollitests“, die wiederum sofort abgeholt und ausgewertet werden. Das Ergebnis, welche/s Kind/er im Pool tatsächlich positiv ist/sind, erfährt die Schule ebenfalls sehr schnell. Es dauert etwa einen Tag. Bis dahin - also einen Tag lang - dürfen die Kinder des Pools allerdings nicht in die Schule kommen.

Seit gestern finden Sie weitere Informationen zu den „Lollitest“ auf der Seite des Bildungsministeriums:

 https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests

Hier finden Sie ein Erklärvideo als Zeichentrickfilm Quelle: https://www.schulministerium.nrw/animiertes-erklaervideo-zum-lolli-test-0

 Hier finden Sie ein längeres Erklärvideo mit dem "Sendung mit dem Elefant"-Moderator Andreas Gatzke Quelle:

https://www.schulministerium.nrw/erklaervideo-zum-lolli-test-mit-andre-gatzke-0

Wichtig: Die „Lollitests“ werden vorerst nur in der Notbetreuung verwendet. Erst, wenn wir in Hagen bei einer Inzidenz unter 165 liegen, findet wieder Wechselunterricht statt. Dann erfolgen die „Lollitests“ in den Klassen.

 Mit freundlichen Grüßen

 Susanne Kühnau
















Unter diesem link können Sie sich anschauen, wie der Selbsttest abläuft:

https://eisernstein-digital.de/nextcloud/index.php/s/w5bxca4LnYH95Xm







25.02.21

    Liebe Eltern!                                        

In der aktuellen Coronabetreuungsverordnung des Landes NRW wurde geregelt, dass ab dem 22.2.21 auf dem Schulgelände und im Gebäude durchgängig von allen Personen - Erwachsenen und Kindern - eine FFP2- oder eine OP-Maske getragen werden muss.

Bei Kindern, denen die FFP2 und OP-Masken nicht passen, soll ein Mund-Nasen-Schutz aus Stoff zum Einsatz kommen. Bitte achten Sie daher auf den guten Sitz der gewählten Maske! Inzwischen gibt es auch OP-Masken in Kindergröße zu kaufen.

Lediglich in der Frühstückspause beim Essen und Trinken am festen Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden.

Ich weise an dieser Stelle nochmal darauf hin, dass der Schulhof im Verantwortungsbereich der Schule und OGS liegt und ausschließlich durch diese genutzt werden darf!

Bitte beachten Sie: In einem 50 m Radius um die Schule besteht eine allgemeine Maskenpflicht!

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Lieben Gruß

 Susanne Kühnau










Verordnung zum Schutz

vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur

(Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO) 

Vom 7. Januar 2021

 

In der ab dem 22. Februar 2021 gültigen Fassung

(wesentliche Änderungen gegenüber der Vorfassung gelb markiert)

 

 

Auf Grund von § 32 in Verbindung mit § 28 Absatz 1, § 28a Absatz 1, 3 bis 6, § 33, § 73 Absatz 1a Nummer 6 und 24 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), von denen § 28 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 16 des Gesetzes vom 18. November 2020 (BGBl. I S. 2397) geändert, § 28a durch Artikel 1 Nummer 17 des Gesetzes vom 18. November 2020 (BGBl. I S. 2397) eingefügt, § 33 durch Artikel 1 Nummer 12 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) neu gefasst, § 73 Absatz 1a Nummer 6 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 26 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1010) und § 73 Absatz 1a Nummer 24 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 23 des Gesetzes vom 18. November 2020

(BGBl. I S. 2397) geändert worden sind, sowie von § 10 des Infektionsschutz- und Befugnisgesetzes vom 14. April 2020 (GV. NRW. S. 218b) verordnet das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales:

 

 

§ 1

Schulische Gemeinschaftseinrichtungen

 

(1)  Zur Verringerung von Infektionsrisiken bezogen auf das SARS-CoV-2-Virus sind die schulische und – nach Zulassung durch den Schulträger – die außerschulische Nutzung von öffentlichen Schulen, Ersatzschulen und Ergänzungsschulen im Sinne des Schulgesetzes NRW nur nach Maßgabe der folgenden Absätze zulässig. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Schulgebäude ist unzulässig und das Betreten der Schulgebäude insoweit untersagt.

(2)  Als schulische Nutzung gelten insbesondere 

1.  die mit dem Unterricht, vergleichbaren Schulveranstaltungen und der Betreuung von Schülerinnen und Schülern (z.B. Ganztagsbetreuung, Schulbegleitung gemäß § 112 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und § 35a des Achten Buches Sozialgesetzbuch),

2.  mit der Schulmitwirkung, 

3.  im Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildung sowie der Einstellung von Lehr- und Betreuungspersonen, 

4.  zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs (Sekretariat, Instandhaltung und Gebäudereinigung) sowie

5.  die mit Berufsabschlussprüfungen der zuständigen Stellen verbundenen Tätigkeiten.

(3) Alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, eine medizinische Maske gemäß § 3 Absatz 1 Satz 2 der Coronaschutzverordnung zu tragen, soweit nachstehend nicht Abweichendes geregelt ist. Die Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21. Januar 2021 (BAnz AT 22.01.2021 V1) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bleiben unberührt. Soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden; dies gilt insbesondere im Bereich der Primarstufe. Die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske oder einer medizinischen Maske gilt nicht

1.  für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist;

2.  in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wenn 

a)  der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder 

b) die Aufnahme der Nahrung auf den festen Plätzen im Klassenraum oder innerhalb derselben Bezugsgruppen in anderen Räumen, insbesondere in Schulmensen, erfolgt;

3. bei der Alleinnutzung eines geschlossenen Raumes oder des Außengeländes durch eine Person.

Das Nähere regelt das Ministerium für Schule und Bildung. Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind durch die Schulleiterin oder den Schulleiter von der schulischen Nutzung auszuschließen.

(4)            Abweichend von Absatz 3 kann die Lehrkraft entscheiden, dass das Tragen einer Maske zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist, insbesondere im Sportunterricht oder bei Prüfungen. In diesen Fällen muss mit Ausnahme des Sportunterrichts ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sein. Beim Gebrauch einer besonderen Schutzausrüstung bei schulischen Tätigkeiten mit Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung kann der Mindestabstand unterschritten werden. 

(5)            Für jede schulische Nutzung im Sinne des Absatzes 2 sind die Namen der Personen verlässlich zu dokumentieren, die daran teilgenommen haben. In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote soll mit Ausnahme von Ganztags- und Betreuungsangeboten für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen darüber hinaus eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Die Dokumentationen nach den Sätzen 1 und 2 sind zur Rückverfolgbarkeit vier Wochen lang aufzubewahren.

(6)            Für Schulveranstaltungen unter Beteiligung außerschulischer Personen (Elternabende, Tage der offenen Tür, Schulfeste) gilt Absatz 3 Satz 1 entsprechend. Im Übrigen sind sie nur nach Maßgabe der veranstaltungsbezogenen besonderen Regelungen der Coronaschutzverordnung zulässig, soweit das Ministerium für Schule und Bildung keine weiteren Einschränkungen erlässt.

(7)            Über eine außerschulische Nutzung der Schulgebäude entscheidet der Schulträger in Abstimmung mit der Schulleitung auf Grundlage der Coronaschutzverordnung. Eine außerschulische Nutzung zur Vorbereitung und Durchführung von Wahlen ist dabei generell zuzulassen. Die Auswirkungen einer solchen Nutzung für die Einhaltung der schulischen Hygiene sind im Hygieneplan der Schule (§ 36 des Infektionsschutzgesetzes) zu dokumentieren. Alle Personen, die sich im Rahmen einer außerschulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, mindestens eine Alltagsmaske zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Maske in den Unterrichts- und Funktionsräumen bzw. den Sportanlagen usw. richtet sich nach den Regelungen der Coronaschutzverordnung für die jeweiligen Veranstaltungen, Tätigkeiten und Angebote. Der Schulträger kann weitere Nutzungsregelungen vorgeben.

(8)            Die Reinigung der Schulräume erfolgt regelmäßig und falls erforderlich mit kürzeren Abständen als im Normalbetrieb. Schultoiletten sind unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes angemessen auszustatten (Seife, Einmalhandtücher). Wenn die Kapazität der Schultoiletten nicht ausreicht, um den Schülerinnen und Schülern eine regelmäßige Handygiene ohne unangemessene Wartezeiten zu ermöglichen, sind zusätzlich Handdesinfektionsspender bereitzustellen. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend.

(9)            Im Fall der nicht nur vorübergehenden Schließung einer oder mehrerer Schulen kann die obere Schulaufsichtsbehörde die Vor-Ort-Betreuung (Notbetreuung) von Schülerinnen und Schülern, in der Regel der Jahrgangsstufen 1 bis 6, mit besonderem Betreuungsbedarf im Sinne von § 3 Absatz 1 in den Schulräumlichkeiten einrichten. Das Nähere regelt das Ministerium für Schule und Bildung. 

(10)         Zulässig ist auch die Vor-Ort-Betreuung (Notbetreuung) von Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schule, wenn wegen einer Kindeswohlgefährdung die Aufnahme in die Vor-Ort- Betreuung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen oder Schutzplänen nach § 8a des Achten Buches Sozialgesetzbuch erforderlich ist. Die Aufnahme in die Vor-Ort-Betreuung kann auch erforderlich sein, wenn die Schülerin oder der Schüler im regelhaften Schulbetrieb als Folge einer Entscheidung nach den §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch am Offenen Ganztag teilnimmt. Das Jugendamt hat vorrangig zu prüfen, ob das Kindeswohl auch mit anderen verfügbaren Maßnahmen gewährleistet werden kann. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Aufnahme in die Vor-Ort-Betreuung ist von der

Jugendamtsleitung oder einer von ihr benannten Person zu treffen und zu dokumentieren; die Notwendigkeit der Aufnahme ist der Schulleitung schriftlich zu bestätigen. Die Schulleitung kann die Aufnahme nur ablehnen, wenn andernfalls die Durchführung der Vor-Ort-Betreuung insgesamt gefährdet wäre; sie beteiligt das Jugendamt und die Schulaufsicht. 

(11)         In der Zeit vom 22. Februar bis 7. März 2021 sind schulische Nutzungen im Sinne von Absatz 2 Nummer 1 und 3 untersagt. Dies gilt nach Maßgabe näherer Regelungen des Ministeriums für Schule und Bildung nicht für

1.  die Primarstufe,

2.  die Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen, der Berufskollegs und der Förderschulen sowie die entsprechenden Semester im Bildungsgang Realschule des Weiterbildungskollegs,

3.  die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, des beruflichen Gymnasiums und der Bildungsgänge des Weiterbildungskollegs,

4.  schulische Betreuungsangebote im Sinne von § 3 Absatz 7 der Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG vom

2. Oktober 2020 (GV. NRW. S. 975),

. Lehrkräfte, die aus technischen oder unterrichtsfachlichen Gründen (z.B. Laborausstattung)

den Distanzunterricht aus einem Raum im Schulgebäude heraus organisieren müssen

,

5

6.  Auswahlgespräche von Schulen im Lehrereinstellungsverfahren, soweit sie zur Sicherung der Unterrichtsversorgung unabdingbar sind, und

7.  unterrichtspraktische Prüfungen im Rahmen der Lehrerausbildung.

(12) Betreuungsangebote nach Absatz 11 Satz 2 Nummer 4 sind bestimmt für die Schülerinnen und Schüler

1.  der Primarstufe und der Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen, die nach Erklärung ihrer Eltern nicht zuhause betreut werden können,

2.  aller Klassen und Jahrgangsstufen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, bei denen zugleich ein besonders stark ausgeprägter Bedarf an schulischer Betreuung besteht,

3.  aller Klassen und Jahrgangsstufen, die nach Einschätzung der Schulleitung zuhause oder im Ausbildungsbetrieb nicht mit Erfolg am Distanzunterricht teilnehmen können, sowie

4.  in den Fällen des Absatzes 10. 

(13) Die Entscheidung in den Fällen des Absatzes 12 trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter, im Fall von Nummer 3 mit Zustimmung der Eltern und im Berufskolleg auch der Mitverantwortlichen für die Berufserziehung. Die Absätze 3 bis 5 gelten entsprechend. Die oberen Schulaufsichtsbehörden können im Einzelfall weitere Ausnahmen von Absatz 11 Satz 1 zulassen, insbesondere für Unterricht im Vorkurs und im ersten Semester der Bildungsgänge des Weiterbildungskollegs oder für die Erbringung von Leistungsnachweisen. 

 

 



§ 4b

Angebote nach der Anerkennungs- und Förderungsverordnung  und Frühförderung nach SGB IX

 

(1)            Anbieter, die Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne der Anerkennungs- und Förderungsverordnung erbringen, haben die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von SARS-CoV-2-Viren zu erschweren sowie Nutzer und leistungserbringende Personen zu schützen. Betreuungsgruppenangeboten ist ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept zugrunde zu legen, das den Anerkennungsbehörden im Sinne der Anerkennungs- und Förderungsverordnung zur Kenntnis zu geben ist. Die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts sind zu beachten. Der Anbieter stellt sicher, dass die leistungserbringenden Personen angemessen unterwiesen sind in Bezug auf die Beachtung und praktische Umsetzung der Schutzmaßnahmen. § 4 Absatz 3 bis 4 gilt entsprechend.

(2)            Interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen und Autismuszentren können ausschließlich Einzelfördermaßnahmen unter Beachtung der jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts erbringen. Bei Kindern, bei denen ein wesentliches Förderziel die soziale Kompetenz und die Interaktion mit Gleichaltrigen ist, ist ausnahmsweise eine Förderung in der Kleingruppe (maximal zwei Kinder) möglich.

 

 

§ 5

Vorrang, Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Evaluation

 

(1)            § 16 Absatz 1 bis 3 der Coronaschutzverordnung gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass im Bereich der Einrichtungen nach § 1 dieser Verordnung landesweite bildungspolitische Grundsatzentscheidungen im Sinne der Bildungsgerechtigkeit besonders zu berücksichtigen sind und schulbezogene Einzelfallmaßnahmen nach § 16 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung mindestens zwei Werktage vor dem beabsichtigten Inkrafttreten der zuständigen Bezirksregierung vorzulegen sind.

(2)            Diese Verordnung tritt am 11. Januar 2021 in Kraft und mit Ablauf des 7. März 2021 außer Kraft.

(3)            Die Landesregierung überprüft die Erforderlichkeit und Angemessenheit der Regelungen fortlaufend und passt die Regelungen insbesondere dem aktuellen Infektionsgeschehen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Verlauf der Covid-19-Pandemie an.

 

 

Düsseldorf, den 7. Januar 2021

 

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Karl-Josef  L a u m a n n 








                                                                                                                                  7.01.2021

Liebe Eltern der Grundschule Geweke/TS Spielbrink!

 

Wir haben soeben die Schulmail erhalten, sodass wir Ihnen nun die Details zu Organisation und Umsetzung von Distanzunterricht und Notbetreuung mitteilen können.

 

Es folgt ein Überblick der wichtigsten Informationen:

·       Der Präsenzunterricht findet ab sofort bis zum 31. Januar 2021 nicht mehr statt. Ab Montag, den 11. Januar 2021, findet – wie im Frühjahr 2020 – Lernen auf Distanz statt.

 

·       Alle Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten!

 

à Es soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, weil dem Appell des Ministeriums für Schule gefolgt wird.

 

·       Ab Montag, den 11. Januar 2021, findet an unserer Schule eine Notbetreuung statt.

 

Hierzu können alle Kinder angemeldet werden, die nach Erklärung der Eltern nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte.

 

à Das Betreuungsangebot umfasst für alle Schülerinnen und Schüler den zeitlichen Umfang des regulären Unterrichts und Betreuungszeitraums.

 

à In der Notbetreuung findet kein regulärer Unterricht statt. Die Kinder, die die Notbetreuung besuchen, erledigen in diesem Zeitraum ihre Aufgaben, die sie ansonsten zu Hause bearbeiten müssten.

 

à Melden Sie Ihr Kind – nur bei Bedarf – zunächst telefonisch in der Schule oder per E-Mail bei der Klassenlehrerin oder beim Klassenlehrer an. Geben Sie dabei den Betreuungszeitraum (Tage/Uhrzeit) an. Ihr Kind bekommt dann ein Formular mit nach Hause, das von Ihnen nochmals ausgefüllt werden muss. In diesem Formular erklären Sie, dass Sie Ihr Kind an den angegebenen Tagen nicht zu Hause betreuen können.

 

·       Ab Montag, den 11. Januar 2021, findet Lernen auf Distanz statt.

à Hierzu erhalten Sie alle Informationen von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer Ihres Kindes.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

S. Kühnau        T. Kleineidam

(Schulleiterin)            (Konrektor)

 

 


Hygieneplan

Besondere Maßnahmen zu Corona-Zeiten

·                 Anforderungen an die Hygiene in der Schule


Basierend auf der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) ist bei der Beachtung von Präventionsmaßnahmen und der Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen die Wiederaufnahme des Schulbetriebs möglich. Im Wesentlichen sind die nachstehend genannten Punkte zu beachten:

·       Zahl und Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Kinder werden mit Schulstart am 12.08.2020 jahrgangsbezogen unterrichtet. Die Kinder stellen sich jahrgangsbezogen in ihrem festgelegten Raum auf dem Schulhof auf. Auf dem ganzen Schulgelände besteht eine Mund-Nasenschutz-Pflicht für alle Personen. Die Klassen werden einzeln von ihren Lehrer*innen vom Schulhof in die Klassen geführt. Am Eingang werden die Hände desinfiziert. Es gibt im Treppenhaus eine Einbahnstraße.

Es hat eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung zu erfolgen, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen: d. h., feste Sitzplätze für alle Schüler*innen.

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten Rücksprache mit Ärztin oder Arzt nehmen. Eltern entscheiden für ihre Kinder.

·       Persönliches Verhalten

Neben Beachten der Husten- und Nies-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollten keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden. Stifte, Scheren und weitere Arbeitsmaterialien sollen die Kinder aus ihrem Tornister benutzen, es wird untereinander nichts ausgeliehen. Wichtig ist, dass die Kinder sich nach Betreten der Schule, nach jedem Toilettengang und nach Pausen die Hände waschen. In jedem Klassenraum sind Waschbecken, ausreichend Seife und Papierhandtücher vorhanden. Bei der Bring- und Abholsituation ist auf den Abstand von 1,5m zu achten. Eltern betreten das Schulgebäude nicht.

Elterngespräche mit Schulleitung, Sekretariat und Lehrkräften sind weiterhin telefonisch möglich, mit Termin persönlich auf dem Schulhof sowie am Sekretariatsfenster. Nur Kinder und Lehrkräfte/Erzieher sollen das Schulgebäude betreten.

 

·        Ausschluss von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Symptomen

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken, somit von den Eltern abzuholen. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Hat das Kind nur Schnupfen bleibt das Kind 24 Stunden zu Hause und wird beobachtet. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt das Kind dann wieder am Unterricht teil.

Symptomatisch kranke Personen sind von der Teilnahme am Unterricht auszuschließen. Die Beteiligten sollten keiner gefährdeten Gruppe angehören. Zur Symptomatik bei COVID-19 finden Sie Hinweise in den medizinisch-hygienischen Stellungnahme (FAQ). Falls wir etwas beobachten, informieren wir die Eltern und schicken das Kind nach Hause.

 

·       Gestaltung des Unterrichtsraums

Die Gestaltung der Räumlichkeit muss von der Tisch- und Sitzordnung, dem Zugang zum Raum (auch Treppenhäuser und sonstige Verkehrsflächen) und zum Sitzplatz, den Belüftungsmöglichkeiten und dem Zugang zu Toiletten und Waschgelegenheiten die Gewähr bieten, dass der vorgegebene Mindestabstand zwischen allen Beteiligten von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Hand-Kontaktflächen wie z.B. Tische sollen leicht zu reinigen sein. Immer wieder Stoßlüften und für frische Luft sorgen. Auch den Abstand von 1,5m zu Kolleg*innen einhalten. Die Türen, wenn möglich, offenstehen lassen, möglichst wenig Kontakt mit den Türklinken.

·       Gestaltung der Pausen

Die Pausen finden jahrgangsbezogen zu unterschiedlichen Zeiten, an verschiedenen Orten auf dem Schulhof mit Mund-Nasenschutz statt.

·       Erweiterte Präventivmaßnahmen durch Tragen von Masken

·       Ab dem 1. Oktober 2020 gilt für die Kinder in der Primarstufe innerhalb ihres Klassenverbands im Unterrichtsraum keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung mehr.

·       Dies bedeutet, dass sie im Klassenraum auch dann, wenn sie im Rahmen der Unterrichtsgestaltung ihren Sitzplatz verlassen, nicht mehr zwingend die Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen.

·       Sobald der Klassenraum verlassen wird, ist wie bisher, die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Für alle Schulen hat das Land NRW entschieden: Auf dem ganzen Schulgelände besteht eine Mund-Nasenschutz-Pflicht für alle Personen. Auf dem Schulhof und in der Schule muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In der Klasse darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.

·       Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten

Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden.

Die Toiletten sind jahrgangsbezogen beschriftet. Die Schülerinnen und Schüler benutzen innen wie außen die Toiletten ihres Jahrgangs.

·       Der Sport- und Schwimmunterricht

Der Sportunterricht findet bis zum 31.10.2020 vorerst im Freien statt.

Der Schwimmunterricht im 3. Schuljahr entfällt bis zum 31.10.2020. Anstatt Schwimmen wird Sport unterrichtet.

 

·       Mittel für die Händehygiene und für Reinigung und Flächendesinfektion
      Bei Verwendung von Desinfektionsmitteln für bestimmte, häufig von unterschiedlichen Personen berührten Flächen sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden.

 

·       Standards für die Sauberkeit in den Schulen

Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutze Tastaturen, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Derzeit wird dies durch eine Fremdfirma täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr gereinigt.

Wir benutzen bis 31.10.2020 keine Hausschuhe.

 

·       OGS

In der OGS werden die Kinder jahrgangsbezogen betreut (Ausnahme Spielbrink: Jg. 1 + Jg. 4 bilden eine konstante Gruppe).

 

Sollten sich Veränderungen ergeben oder sich die Richtlinien ändern werden diese selbstverständlich aktualisiert und auf unserer Homepage veröffentlicht.

 

Hagen, 01.10.2020

 

S. Kühnau


        Der Unterricht erfolgt nach der Stundentafel. Er findet jahrgangsbezogen statt (Religions- und Mitspracheunterricht kann somit stattfinden. Der Förderunterricht wird innerhalb des Jahrganges erteilt). 

        Die Kinder haben festgelegte Aufstellplätze und werden von der Lehrerin bzw. dem Lehrer in das Gebäude geführt. Die Kinder werden nach wie vor immer ihre Hände waschen oder desinfizieren, wenn sie das Schulgebäude betreten, gleiches gilt vor dem Frühstück bzw. bei OGS -Kindern auch vor dem Mittagessen. 

        Die Pausen finden jahrgangsbezogen zu unterschiedlichen Zeiten, an verschiedenen Orten auf dem Schulhof mit Mund-Nasenschutz statt. 

       Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken, somit von den Eltern abzuholen. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Hat Ihr Kind nur Schnupfen lassen Sie Ihr Kind 24 Stunden zu Hause und beobachten es. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt Ihr Kind dann wieder am Unterricht teil.